

Haltbarkeit von Bio-Weinen
Edle Tropfen ohne Mindesthaltbarkeitsdatum
Die „lebendige Flüssigkeit“ Wein unterliegt komplizierten biochemischen Prozessen, daher ist seine Haltbarkeit ungewiss. Jedoch können geübte Winzer im Allgemeinen die Lagerfähigkeit ihrer Weine anhand von Erfahrungswerten sehr gut abschätzen. Wie lange sich ein Wein hält, hängt im Wesentlichen von seinem Gehalt an Säure, Restzucker, Schwefel und Alkohol sowie nicht zuletzt auch von der Lagerung ab.
Je mehr Säure ein Wein enthält, desto länger ist er haltbar. Die Fruchtsäuren unterdrücken das Wachstum unerwünschter Bakterien, die den Wein schneller verderben lassen würden.
Ein hoher Restzuckergehalt verlängert ebenfalls die Lagerfähigkeit, da ein schnelles Vergären des Weines verhindert wird.
Schwefel unterdrückt im Wein das Wachstum unerwünschter Mikroorganismen und schützt vor Oxidation.
Als hervorragendes Konservierungsmittel dient auch der Alkohol, da er unerwünschtes Bakterienwachstum hemmt. Für eine längere Lagerung sollte ein Wein daher mindestens 12-13%Vol. Alkohol enthalten.





