
Die Weinprobe

Erlebnis für die Sinne
Die Sensorik in der Welt des Weins bezeichnet die sinnliche Prüfung der riech-, schmeck- und fühlbaren Inhaltsstoffe eines Weins. Die Degustation ist neben dem Winzer selbst die wichtigste Informationsquelle über den Wein.
Die noch heute gültige Formel für den Ablauf einer Weinprobe stammt bereits von den Römern: COS (Color = Farbe, Odor = Geruch, Sapor = Geschmack) Das Probieren des Weins beginnt also mit dem Anschauen, dann folgt das Riechen und schließlich das Schmecken.
Hier einige nützliche Tipps:
Nehmen Sie möglichst großvolumige Gläser, die nicht mit Klarspüler behandelt wurden. Je größer die Oberfläche im Glas, desto mehr Aromen können flüchtig und somit riechbar werden.
Bei zu niedrigen Temperaturen ist die Flüchtigkeit der Moleküle gering. Daher sollten Weine lieber etwas wärmer probiert werden.
In einem gut gelüfteten Raum riechen Sie besser. Ein verrauchter Keller lenkt die Nase mit Fremdgerüchen ab.
Probieren Sie möglichst bei Tageslicht oder weißem Licht. Kerzenschein ist gemütlich, aber zur Farbbeurteilung des Weins ungeeignet.





